Jinsang Lee erlangte internationale Bekanntheit durch seinen Sieg beim Concours Géza Anda 2009, wo er Geschichte schrieb als erster Künstler, der neben dem ersten Preis alle Sonderpreise – den Publikumspreis, den Mozart-Preis und den Schumann-Preis – erhielt. Diesem bahnbrechenden Erfolg gingen bereits erste Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb in Hongkong 2008 und beim Internationalen Klavierwettbewerb in Köln 2005 voraus. Seine Karriere umfasst Auftritte mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester. Er trat unter Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Jonathan Nott und Mario Venzago auf, spielte in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, im KKL Luzern, in der Tonhalle Zürich, im Wiener Konzerthaus und im Pariser Louvre und wurde zum Lucerne Festival, zum Menuhin Festival Gstaad, zum Klavier-Festival Ruhr, zum Busoni Festival, Festival de Menton und Montreux Festival eingeladen. Zu seiner Diskografie gehören Studioalben mit Werken von Robert Schumann und Ludwig van Beethoven. Derzeit ist Jinsang Lee Professor an der Korea National University of Arts und fungiert als Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben, darunter beim Internationalen Telekom-Beethoven-Wettbewerb Bonn, beim Isang-Yun-Wettbewerb in Tongyeong, Internationalen Mozart-Wettbewerb Zhuhai sowie beim Internationalen Klavierwettbewerb Singapur.
