MUSIKDORF ERNEN FESTIVAL 2017

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GÉZA ANDA FESTIVAL 2016

HORTENSE ANDA

HORTENSE ANDA-BÜRLE

Mozart- & Schumann-Preis

Christoph Berner#

Christoph Berner

  • Christoph  Berner
  • Österreich
  • Alter:
  • männlich
  • Profilaufrufe: 3264
  • Concours (Platzierung): 2003 (Mozart- & Schumann-Preis)
Über mich:

« Bei allen Konzerten, zu denen ich als Folge der Preise beim Wettbewerb in die Schweiz zurückkommen durfte, war auffällig, mit wie wachem, warmem Interesse mein Spiel aufgenommen wurde - von einem Publikum, das teilweise schon die Vorrunden des Concours aufmerksam verfolgt hatte. Dass ich mich solcherart in kürzester Zeit bestens aufgehoben, ja heimisch fühlen kann, liegt - neben der einmaligen Persönlichkeit von Frau Anda-Bührle - eben auch am Enthusiasmus dieser Vielen, ohne die der Wettbewerb nicht derselbe wäre «.

 

1971 in Wien geboren, studierte Christoph Berner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst bei Imola Joo, Hans Graf und Hans Petermandl. Von 1993–95 bildete er sich in der Meisterklasse von Maria Tipo in Fiesole (Italien) weiter aus.

 

Durch seine internationale Konzerttätigkeit und nicht zuletzt dank seinem Sieg beim Bösendorfer-Wettbewerb 1995, sowie dem 2. Preis beim 10. Internationalen Beethoven-Wettbewerb 1997 und dem Mozart- und dem Schumann-Preis beim 9. Concours Géza Anda 2003 in Zürich hat sich der Österreicher in der Musikwelt einen Namen gemacht. Christoph Berner ist regelmässig Gast im Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus – so sprang er 2002 kurzfristig für Elisabeth Leonskaja im grossen Saal ein – und erhielt Einladungen zu renommierten Festivals wie dem Carinthischen Sommer und der Schubertiade Feldkirch.

 

Konzerte und Auslandtourneen führten ihn in alle wichtigen Länder Europas sowie nach Marokko, Japan, Mexiko und in die USA, wo er mit grossem Erfolg in der Carnegie Hall auftrat. Zu den namhaften Orchestern, mit denen er als Solist aufgetreten ist, zählen das Orchestre National du Capitole de Toulouse, die Bremer Philharmonie, das Göteborg Symphony Orchestra, die Dresdner Philharmonie, das Mahler Chamber Orchestra, das Wiener Kammerorchester, das Aargauer Symphonieorchester, das Orchester Musikkollegium Winterthur und das Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Neeme Järvi, Michel Plasson, Günther Neuhold, Johannes Wildner, Dennis Russell Davies, János Fürst, Theodor Guschlbauer, Douglas Bostok.

 

Eine der grossen Stärken und Leidenschaften Christoph Berners ist auch die Kammermusik. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Heinrich Schiff, Christian Altenburger, Ernst Kovacic, Réka Szilvay sowie Mitglieder der Wiener Philharmoniker. In seiner Wahlheimat Dresden gründete er das Ensemble Hausmusik Dresden, das sich u.a. der Pflege der faszinierenden Tradition der Bearbeitungen verschrieben hat.

 

Eine im Herbst 1999 erschienene Solo-CD «Classic Sound Austria» von Christoph Berner ist ausschliesslich Klavierwerken von Robert Schumann gewidmet.

 

> www.christophberner.at

 

Künstlerische Bewertung durch die Jury 2003

 

Der Pianist Christoph Berner überzeugte in Zürich besonders als Anwalt einer herausfordernden, kraftvollen, aber auch leisen, in den literarischen Zwischentönen hintergründigen Romantik, wie sie in den fünf Sätzen von Schumanns «Faschingsschwank» (op. 26) besiegelt ist. Es ist, als ob diese Musik dem gebürtigen Wiener in die künstlerische Wiege gelegt wurde. So sicher, so klar, so überlegt in der subjektiven Aussage haftet er mit seinen bemerkenswerten pianistischen Mitteln für deren Botschaft, dass man sich seinen Argumentationen nicht zu entziehen vermag. Eine der reifsten Leistungen des gesamten Wettbewerbs: Christoph Berners gelassene, gleichwohl spannungsvolle, in der Diktion warme, wehmütige, dabei niemals weinerliche Darbietung des B-Dur-Klavierkonzertes von Mozart (KV 595) – eine Interpretation von höchster Reinheit und vitaler Erweckung alles Vergänglichen an der Schwelle zur Unvergänglichkeit.

 

 

Pressestimmern

 

Aargauer Zeitung, 20. November 2003 – Dominik Schnetzer Christoph Berner mit dem Aargauer Symphonie Orchester unter Douglas Bostock

 

…Grossartig war schliesslich das Zusammenspiel des auf mozartsche Konzertmasse reduzierten Orchesters mit dem am diesjährigen Concours Géza Anda preisgekrönten Pianisten Christoph Berner aus Wien. Das A-Dur-Klavierkonzert KV 488 gelang mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit. Die gefundene Balance von sinfonisch-theatralischer Ausdruckskunst und kammermusikalischer Durchsicht war schlichtweg umwerfend.

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