GÉZA ANDA FESTIVAL 2016

CONCOURS GÉZA ANDA 2015

HORTENSE ANDA

HORTENSE ANDA-BÜRLE

1.) 2015 (Jury

Alexei Volodin#

Alexei Volodin

  • Alexei  Volodin
  • Russische Föderation
  • Alter: 39
  • männlich
  • Profilaufrufe: 3808
  • Concours (Platzierung): 2003 (1.) 2015 (Jury)
Über mich:

« Ich kann nicht genug wiederholen, wie sehr der erste Preis beim Concours Géza Anda 2003 mein Leben verändert hat. ».

 

Alexei Volodin, geboren 1977 in St. Petersburg, erhielt bereits im Alter von zehn Jahren Unterricht an der Gnessin Spezial-Musikschule in Moskau, wo er zuerst von I. Chaklina und später von T. Zelikman unterrichtet wurde. Mit 17 Jahren setzte er seine Ausbildung bei Prof. Elisso Virsaladze am Moskauer Konservatorium fort. 2001/02 studierte er an der International Piano Foundation Theo Lieven in Como. 2003 gewann er in Zürich den 1. Preis beim 9. Concours Géza Anda, dem er seinen internationalen Karrieredurchbruch verdankt.

 

Er gehört zu den herausragendsten Pianisten seiner Generation. Die internationale Presse würdigt seine atemberaubende Technik, sein breitgefächertes Repertoire und bezeichnet ihn als betörenden Klangfarbenmagier und stilsicheren Interpreten.

 

Alexei Volodin konzertierte u.a. mit Orchestern wie dem Orchester des Mariinsky-Theaters, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Sydney Symphony Orchestra, der Filarmonica alla Scala, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre National de France, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Weimarer Staatskapelle, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Ungarischen Nationalen Philharmonischen Orchester, dem Rundfunk-Orchester Berlin, der Sinfonica Toscanini, der Warschauer Philharmonie, dem Orchestre de la Suisse Romande, der Dresdner Philharmonie, den Wiener Symphonikern, dem NHK Philharmonic Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Gulbenkian Orquestra unter der Leitung von Dirigenten wie Valery Gergiev, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, David Zinman, Myung-Whun Chung, Raphael Frühbeck de Burgos, Jonathan Nott, Lawrence Foster, Edo de Waart, Tugan Sokhiev, Eiji Oué, Leopold Hager, Semyon Bychkov, Zoltán Kocsis, Yakov Kreizberg, Marek Janowski und Vladimir Fedoseyev.

 

Bei seinem Debütrezital im Mai 2005 im Théâtre des Champs Elysées feierte Alexei Volodin in Paris einen derartigen Erfolg, dass spontane Wiedereinladungen für die kommenden Saisons folgten. Alexei Volodin gab Rezitale in Wien, Frankfurt, Baden-Baden, Düsseldorf, Zürich, Madrid, Barcelona, Lyon, Mailand, Rom, Bologna, Ferrara, St. Petersburg, München, beim Klavierfestival Ruhr, beim Festival Heidelberger Frühling, beim Lucerne Festival, beim Festival “Piano aux Jacobins” in Toulouse, beim Festival de Radio France-Montpellier, beim Ruhr-Festival und beim Klavierfestival in La Roque d’Anthéron.

 

Im Frühling 2008 gab er sein Debüt im Metropolitan Museum of Art in New York, im Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie Luxembourg sowie im Brüsseler Palais des Beaux-Arts. Darüber hinaus erhielt er Wiedereinladungen vom Konzerthaus Wien, vom Festspielhaus Baden-Baden, in der Londoner Wigmore Hall, der Salle Pleyel in  Paris sowie von namhaften Veranstaltern weltweit.

 

Alexei Volodin wurde nach einer gemeinsamen Spanien-Tournee von Valery Gergiev eingeladen, den gesamten Zyklus der Beethoven-Klavierkonzerte unter seiner Leitung mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters im neuen Konzertsaal in St. Petersburg aufzuführen. Es folgten Konzert-Tourneen nach Japan, in die USA und Spanien mit Valery Gergiev und dem London Symphony Orchestra, resp. dem Orchester des Mariinsky-Theater.

 

Unter zahlreichen weiteren Orchesterverpflichtungen stehen im Jahr 2013 Konzerte in München, Frankfurt, Athen, Amsterdam, Berlin, Budapest, Prag, Istanbul, Bratislava, Madrid, London, Warschau, Moskau, Chile, Taiwan und Brüssel auf dem Programm..
Beim Label Live Classics sind zwei CDs mit Werken von Beethoven, Rachmaninov und Prokofiev sowie mit den Beethoven-Sonaten op. 106/109 erschienen. Das Label Challenge Classics hat mit ihm einen Exklusivvertrag abgeschlossen und die ersten drei Solo-CDs mit Werken von Chopin, Schumann, Ravel, Skrjabin und Rachmaninov  herausgegeben.

 

> www.alexeivolodin.com

 

Künstlerische Bewertung durch die Jury 2003

 

Der aus St. Petersburg – der neben Moskau zweiten russischen Pianis-tenhochburg – stammende Alexei Volodin zeigte sich im Verlauf des Concours Géza Anda als eine künstlerische Persönlichkeit gewissermassen von variabler Unerbittlichkeit. Mutig, bisweilen kompromisslos vertritt er seine Ansichten auf der Grundlage einer nicht nur hervorragend, sondern erregend ausgebildeten Technik, die es ihm erlaubt, etwa mit den Schwierigkeiten und den Ausdruckstemperaturen einer Chopin-Etüde (op. 25,11!) zu «spielen». Das heisst: es ist ihm gegeben, auch unter grossem Leistungsdruck in Klang und Phrasierung seine Meinung über ein Stück zu formulieren. Volodin kommt seiner Zuhörerschaft nicht bequemend entgegen, vielmehr sucht er die Auseinandersetzung, wenn er «seinen» Mozart intoniert, wenn er Beethovens Es-Dur-Klavierkonzert (op. 73) stolz und treibend, dabei jederzeit beherrscht zur Diskussion stellt. Kraft, Ausdauer, wenn man will: elegante Robustheit prädestinieren Volodin zu einer pianistischen Laufbahn von Dauer mit allen Chancen zu musikalischer Fortentwicklung. Als Zugabe im Rahmen des Finalkonzerts – da schon preisgekrönt – verwöhnte er das Publikum mit einem glanzvollen, ungemein ausgefeilten Ausschnitt aus Mikhail Pletnevs «Dornröschen»-Bearbeitung – der markante Abschluss eines anstrengenden Wettbewerbs im Sinne einer hoffnungsvollen Gewinner-Zukunft.

 

Pressestimmen

 

Alexei Volodin gehört seit seinem Gewinn des Géza-Anda-Wettbewerbs in Zürich 2003 zur Weltelite. Nun veröffentlicht Challenge Classics bereits die dritte CD mit ihm. Und er ist nach Werken von Schumann, Chopin, Ravel und Skrjabin bei Rachmaninow angekommen, könnte man sagen. Als Schüler der Gnessin-Schule und des Moskauer Konservatoriums hat er die Interpretationsgeschichte von Rachmaninow sozusagen von klein an aufgesogen. Und so überaus eindrucksvoll weiss er denn auch die von ihm ausgewählten Werke zu interpretieren.

 

Schon in den Corelli-Variationen ist vor allem seine Anschlagsensibiität und seine dynamisch-dramatische Weite beeindruckend. Man erlebt hier einen durch und durch mit der Gedanken- und Gefühlswelt des grossen russichen Spätromantikers vertrauten, ja seelisch verbundenen Pianisten, der dann in den Préludes in lyrischer Hinsicht noch zulegt. In diesen Charakterstücken spürt er den musikalisch umgesetzten Gefühlswelten so persönlich nach, dass man sich kaum erinnern kann, wann man diese Stücke besser gehört hat. Pedaleinsatz, Phrasierung und dynamische Ausleuchtung sind so berauschend miteinander verquickt, dass man ihm jede Phrase als gefühlt abnimmt. Selbst im virtuosen cis-Moll-Prélude vermag er Nuancen heraufzubeschwören, die man so nur selten hört. Die grosse b-Moll-Sonate nimmt er dann allerdings gerade im ersten Satz etwas zu unwirsch, auch wenn er den dramatischen Bogen zu halten versteht und im zweiten Satz wieder sein grossartiges lyrisches Talent unter Beweis stellt.

 

Alexei Volodin beweist, dass er zu den grossen Pianisten unserer Zeit zählt.

 

Piano News 3/2013 - Carsten Dürer

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